Besuch in Spenge

Am 25. August 2019 besuchten wir unsere Schuhkartongemeinde in Enger-Spenge

Am 25. August 2019 war es soweit: Um 07:30 Uhr trafen sich 20 Geschwister aus unserer Gemeinde, um zu unserer Schuhkartongemeinde nach Spenge zu fahren. Alle waren pünktlich am Bus und die Sonne schien. Wie auch schon bei unserem ersten Besuch in Spenge war es hochsommerlich warm. Es war bereits das vierte Mal, dass wir uns trafen, zweimal hatten wir eingeladen, zum zweiten Mal machten wir uns auf den Weg. Die Anreise verlief störungsfrei, so dass wir sogar noch eine kleine Pause einlegten, um nicht zu früh einzutreffen.

 

Als der Bus langsam in die Zielstraße einfuhr, sahen wir schon von weitem weiße Zelte und winkende Geschwister. Wir wurden freudig begrüßt und willkommen geheißen. Es war nichts Fremdes zwischen uns. Man kann sagen, dass aus den Geschwistern der zwei Schuhkartongemeinden Freunde geworden sind. Nach einer kurzen Erfrischung begann der Gottesdienst, den der Vorsteher der Gemeinde, Bez.-Evangelist Stefan Vogt hielt. Der aus beiden Gemeinden bestehende Chor bildete den musikalischen Rahmen. Im Anschluss an den Gottesdienst wurde auf dem Kirchengrundstück gegrillt. Die zwei Grillmeister machten ihre Sache sehr gut und es schmeckte vorzüglich. Leckere Salate bildeten die Beilage und zum Abschluss gab es Nachtisch, Kaffee und Kuchen. Für jeden war etwas dabei.

 

Danach fuhren wir mit einem Teil der Geschwister zum Werburg-Museum Spenge, das im ehemaligen Herrenhaus der Burg untergebracht ist. Dort wurden wir in drei Führungen mit der Burggeschichte vertraut gemacht und  haben eine Zeitreise unternommen. Die Kinder durften in nachgestellten Ausgrabungen selbst Archäologen für einen Tag werden. Im Anschluß an den kulturellen Teil saßen wir noch unter einer alten Weide zusammen und mit einem gemeinsamen Lied beschlossen wir unser Beisammensein.

Versehen mit allen guten Wünschen für eine gesunde Heimkehr ging es wieder in den Bus und die Geschwister verabschiedeten uns mit Winken und wehenden Taschentüchern.

 

Auch die Rückkehr verlief ohne Zwischenfälle, es hätte auch anders kommen können. Wir sind an einem qualmenden Auto vorbeigefahren, unser Busfahrer sagte uns später, dass die Autobahn anschließend gesperrt wurde. Die Gebete der Geschwister und der Engelschutz haben uns begleitet, so dass wir unbeschadet wieder zuhause angekommen sind.