„Lichtergottesdienst“ zum Abschluss des Kirchenjahres

Am Sonntag, den 25. November 2018, feierten die Geschwister der Gemeinde Bad Harzburg mit ihren Gästen den inzwischen traditionellen „Lichtergottesdienst“ zum Abschluss des Kirchenjahres.

Seit 2013 feiert die Gemeinde Bad Harzburg in der „Stillen Zeit“ einen „Lichtergottesdienst“. Auch in diesem Jahr war der Kirchenraum von Karin Koch und Ursula Schwandt mit vielen Lichtern liebevoll geschmückt. Gemeinsam mit dem geschmackvollen Blumengesteck von Doris Mewes wurde bereits vor dem Gottesdienst eine ganz festliche Stimmung erzeugt.

Jeder Gottesdienstteilnehmer wurde von Schwestern aus der Gemeinde herzlich willkommen geheißen. Er erhielt ein brennendes Teelicht, das vor dem Altar abgestellt werden konnte. Mit dieser kleinen Geste konnten die Gläubigen in der Stille ihre persönlichen Empfindungen bekunden.

Der Gemeindevorsteher, Bezirksevangelist Rainer Keye, verwendete im Gottesdienst das Textwort „Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen“ (Lukas 12, 35).

Zu Beginn des Gottesdienstes legte er den Segen aus 4. Mose 6, 24-26 auf die Gemeinde: „Der HERR segne dich und behüte dich; der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.“

In der Predigt zeigte der Bezirksevangelist auf, dass das Textwort die neuapostolische Identität beschreibt. Er beleuchtete zunächst den ersten Teil des Textwortes: Als Gotteskinder sind wir allezeit bereit zum Aufbruch, befinden uns in Aufbruchsstimmung.

Diesen Gedanken schloss eine Rezitation des Liedes „ Schmücke dich, o liebe Seele“ (GB 94a) aus unserem Gesangbuch an. Paulin Grosche trug zwei Strophen des Liedes vor und wurde dabei von Birgit Borchert an der Orgel begleitet.

In den weiteren Ausführungen betrachtete der Bezirksevangelist das Licht der Gottesfurcht, das in uns brennen mag. Ebenfalls kann das Licht der Liebe zum Herrn, zu seinem Werk und zum Nächsten, das Licht der Freude und das Licht des Mitempfindens in uns brennen.

Diakon Patrick Mewes und Priester Jens Borchert unterstrichen und ergänzten in ihrem Mitdienen die Predigt.

Zum Schluss des Gottesdienstes erhielt jeder Besucher einen ausgedruckten Bibelvers, der uns in der kommenden Zeit begleiten und an diese Stunde erinnern kann.