Von Barock über Pop bis in die Herzen

Unter dieser Überschrift berichtete die Goslarsche Zeitung über ein ganz besonderes Konzert, das am Samstag, dem 2. April 2016, in unserer Kirche in Bad Harzburg große Begeisterung auslöste. Der Geigenbauer Matthias Vorbrodt und seine Kinder Paula, Jonas und Aaron aus Wernigerode haben als „Das unkomplette Streichquartett“ die fast 90 Zuhörer mit ihren Darbietungen begeistert.

Das kleine Orchester lud die Zuhörer, unter denen etliche erstmalig in unserer Kirche waren, zu einer musikalischen Reise "Von Barock bis Pop" ein. Nach Begrüßung und Vorstellung der Familie Vorbrodt (Vater Matthias, Kinder Jonas, Paula und Aaron sowie Mutter Susan) durch den Gemeindevorsteher, Bezirksevangelist Rainer Keye, wurde mit dem "Halleluja" von G.F. Händel und "Schafe können sicher weiden" von J.S. Bach das Konzert auf ganz hohem Niveau eingeläutet. Die musikalische Reise führte weiter über das "Menuett" von L. Boccherini, "Reich mir die Hand mein Leben" von W.A. Mozart in eine weitere Zeitepoche. Die "Morgenstimmung" von E. Grieg, der "Donauwalzer" von J. Strauss bis in das 20. Jahrhundert mit Werken von L. Anderson ("Plink Plank Plunk"), B. Graham ("You raise me up") und J.W. Stole ("I will follow him") bildeten neben weiteren zeitgenössischen Kompositionen einen abwechslungsreichen musikalischen Hochgenuss.

Mittels der von Susan Vorbrodt arrangierten Videoeinblendungen mit stimmungsvollen Fotos unter Einblendung der Titel, Komponisten und Texte erlebte das Publikum ein Vergnügen für Ohren und Augen.

Ein ausführlicher Bericht in der Goslarschen Zeitung vom 5. April gibt treffend wieder, was die Zuhörer erlebt haben. Nachstehend einige Zitate aus dem Bericht der anwesenden Redakteurin:

  • "Wenn eine Familie gemeinsam so musizieren kann wie Matthias Vorbrodt und seine drei Kinder Jonas, Paula und Aaron, dann kann man nur ehrfürchtig staunen."
  • "Die sympathische Familie bot ein wirklich schönes und abwechslungsreiches Programm, bewies erstaunliche Fingerfertigkeiten und harmonierte im Spiel so gut, dass einem schon manches Mal das Herz aufging."
  • "Das Publikum genoss den Nachmittag sichtlich. Nach jedem gespielten Stück war es einen Moment mucksmäuschenstill. Man ließ die Musik noch nachklingen, bevor der verdiente Applaus einsetzte. Und davon gab es wirklich reichlich, dazu bewundernde Zwischenrufe und am Ende sogar Standing Ovations."

Geschwister aus Bad Harzburg und umliegenden Gemeinden sowie Besucher, die aus der Ankündigung in der Zeitung oder auch durch die in der Stadt angebrachten Plakate Kenntnis von dem Konzert hatten, haben bei dem anschließenden Imbiss einen intensiven Gedankenausaustausch über das erlebte Konzert geführt.

R.K.