Weihnachtsfeier im Schloss

Pünktlich zum 1. Advent und damit zur Weihnachtsfeier der Gemeinde Bad Harzburg begann es zu schneien. Dadurch war schon rein äußerlich eine vorweihnachtliche Stimmung vorhanden, die durch die herzliche Gemeinschaft sowie besinnliche und fröhliche Beiträge verstärkt wurde.

Wie schon in den vergangenen Jahren war im Schloss Bündheim der festlich geschmückte Rittersaal am 1. Advent Treffpunkt der Gemeindemitglieder. Gemeinsam mir ihren Gästen trafen sie sich zu einer stimmungsvollen Weihnachtsfeier. Fast 100 Besucher (davon über 20 Gäste) hatten die Einladung zu diesem traditionellen Fest angenommen und konnten ein schönes Gemeinschaftserleben genießen.

Nach der Begrüßung durch den Gemeindevorsteher Evangelist Hans-Joachim Schwandt wurden alle Anwesenden zu einem köstlichen Buffet eingeladen. Eingerahmt von Weihnachtsmusik, die der Gemeindechor und der Kinderchor vortrugen, entwickelten sich viele intensive Gespräche. Eine besondere Freude löste der Besuch des Bezirksältesten Andreas Dahlke aus, der mit seiner Familie mitten in der Gemeinde war.

Ein besonderes Erlebnis war das vorgetragene Bühnenstück "Ein Computer für Petrus". Die beiden Sonntagsschullehrerinnen Dagmar Fuchs und Karin Koch führten gemeinsam mit den Kindern der Sonntagsschule ein Bühnenstück auf, das die möglichen Schwierigkeiten mit einem Computer zeigt. Compinius, der junge Gehilfe des Petrus, wollte ab sofort alles mit dem Computer regeln. Die dabei entstehenden Turbulenzen wurden dargestellt. Erst als Petrus wieder zur bewährten Methode zurückkehrte, nahm alles wieder seinen normalen Verlauf.

Das zweite herausragende Ereignis war das Erscheinen des Weihnachtsmannes, der durch das Fenster in den Rittersaal einstieg. Da alle anwesenden Eltern und Großeltern bezeugen konnten, dass ihre Kinder artig gewesen waren, konnte der Weihnachtsmann mit Unterstützung seiner Gehilfen auch seine großzügigen Geschenke verteilen. Überrascht wurde er dann selbst, als er von den Kindern ebenfalls eine Gabe erhielt.

Zum Schluss erhielten alle Alleinstehenden einen schönen Adventsstern, der ihnen zeigen soll, dass sie nicht vergessen sind. Der Dank des Gemeindevorstehers an alle Geschwister, die sich in vielfältiger Weise im zurückliegenden Jahr betätigt und so zu einem herzlichen Miteinander beigetragen haben, und das sich anschließende Schlussgebet beendeten das schöne Zusammensein.

Text: R.K. / Fotos: H.M.